Bonn, den 8. April 2010
Liebe Flambergerinnen, liebe Flamberger!
Oder: liebe Flamberger, liebe Flambergerinnen?
Gibt es eigentlich auch „Flamberginnen“ oder „Flambergerinner“?
Das kommt ganz auf die Definition an – und die ist laut aktueller Genderforschung in alle Richtungen offen. Es scheiden sich die Geister, ob unsere Identität nun von Natur, Gesellschaft oder unseren ganz persönlichen Entscheidungen festgelegt wird. In den Medien werden nicht nur wissenschaftlich, sondern auch in zahlreichen Unterhaltungsprogrammen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen diskutiert, obwohl sie einander doch theoretisch ähnlicher sind als jedem anderen existierenden Lebewesen.
In unserem Haus leben wir nicht nur in friedlichem Einklang unter einem Dach, sondern haben uns gerade zu diesem Thema schon oft zu lebhaften Diskussionen zusammengefunden. Aus einer solchen entstand die Überlegung, die Gespräche und Gedanken zu diesem interessanten Thema auf die gesamte Flamberggemeinschaft auszuweiten. Wir haben uns die Frage gestellt, wie das Thema Gender aus anderen Perspektiven aussehen kann: Was denken Familien, Berufstätige oder Senioren? Wir hoffen, dass wir es im Rahmen der kommenden Vorträge und Veranstaltungen gemeinsam herausfinden werden. Wir haben uns bemüht, für unser Semesterprogramm Referenten zu finden, die das Thema Gender aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchten und hoffen, euch zahlreich bei uns im Haus begrüßen zu dürfen.
Des Weiteren wollen wir auf die weiteren Veranstaltungen in diesem Semester hinweisen, zum einen das Stiftungsfest vom 14. bis 16. Mai, sowie den Altflambergervortrag von Ernst Bartholomé zum Thema „Kreuz und/oder Kopftuch?“ am 24. Juni.
Mit freundlichen Flamberggrüßen,
Svenja und Lukas